Zeitreise nach Tel Aviv.
Die Bildserie „Zeitreise Tel Aviv 1948-2023“ ist anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Staatsgründung Israel entstanden. Insgesamt 30 Motive zeigen das vielfältige Leben und Arbeiten in der Metropole Tel Aviv – jeweils montiert aus historischen Motiven und Aufnahmen der gleichen Schauplätze von heute. Das historische Bild von 1952 zeigt einen Kindergarten in Yad Eliyahu, einem Wohnviertel östlich von Tel Aviv, neben E-Rollern von heute, mit denen die Kindergruppe sicherlich viel Spaß gehabt hätte, würden nicht über 70 Jahre zwischen beiden Aufnahmen liegen.
Am 7. Oktober 2023 überfällt die islamistische Terror-Organisation Hamas Israel. Etwa 1.200 Israelis werden ermordet, rund 240 Menschen als Geisel genommen. Zwischen 2.500 und 3.000 Raketen aus dem Gazastreifen werden an diesem Tag auf Israel abgefeuert, viele davon auf Tel Aviv. In der Folge greift die israelische Armee Gaza an. Laut dem von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministerium werden bei dem Kriegseinsatz bis Januar 2024 über 20.000 Menschen getötet. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Bei der Bodenoffensive kommen den israelischen Streitkräften zufolge mehr als 100 israelische Soldaten ums Leben. Während einer zwischenzeitlichen Feuerpause Ende November lässt die Hamas einen Teil ihrer Geiseln frei. Israel lässt im Gegenzug zahlreiche inhaftierte Palästinenserinnen und Palestinenser aus dem Gefängnis. (quelle bpb)
Die Gegenwart hat den feierlichen Anlass der Bildserie überholt – und so dokumentieren die Motive das scheinbar sorglose Leben in Tel Aviv unmittelbar vor Beginn des Überfalls durch die Hamas. Eine Ausstellung in größerem Rahmen ist geplant.