Moabiter Brücke / 1899
Das Panorama zeigt die Moabiter Brücke, wie sie 1893/94 errichtet worden war. Die vier gewaltigen Bärenskulpturen aus Bronze an den Endpfeilern wurden 1942 abgebaut eingeschmolzen und 1981 durch moderne Bärenfiguren ersetzt. Links vor dem gelben Wohn- und Geschäftsbau aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts befand sich eine Flussbadeanstalt in der Spree.
Read More »Beusselstraße / etwa 1915
Alt Moabit, die Querachse des Bezirks. Nach Norden der kleine Tiergarten, nach Süden das Westfälische Viertel mit Bochumer, Krefelder und Elberfelder Strasse. Dazwischen die Heilandkirche mit Ihrem mit 87 Metern höchsten Kirchturm Berlins. Wo sich heute Fahrspuren befinden, flanierten früher Passanten auf der Achse, die bis heute den Bezirk in zwei Teile schneidet.
Das Wahrzeichen des Beusselkiezes ist die Reformationskirche an der Ecke Wiclefstraße. Das 1905/07 erbaute Ensemble aus Kirchbau und Gemeindehaus wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt. Der Kirchturm wurde 1953 in vereinfachter Form wieder aufgebaut und in diesem Motiv wieder vervollständigt. Nachdem mehrere Jahre eine Umnutzung des Gemeindbaus geplant wurde, entsteht seit neuestem wieder eine Kirchengemeinde im schwierigen Umfeld der Beusselstraße.
Read More »Melanchthonstraße
Das Besondere an der Melanchthonstraße? Vielleicht, dass es eine besonders typische Wohnstraße im Kiez zwischen Paulstraße und Alt-Moabit ist. Die Einschläge des Weltkrieges sind hier an jeder Ecke spürbar. Das damalige direkte Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten wird hier besonders deutlich. Die Straße erscheint heute fast leblos verglichen mit dem geschäftigen Treiben vor der Delicatessen-, Conserven- und Mehlhandlung im Motiv der Jahrhundertwende.
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