Tag Archives: Potsdamer Bahnhof

Potsdamer Platz / Norden

Potsdamer Platz / Norden
Komplettes Motiv

 

Der Potsdamer Platz war um 1920 mit seinen vielen sich kreuzenden Straßenbahn- und Omnibuslinien einer der verkehrsreichsten Plätze Deutschlands. Seine Zerstörung im 2. Weltkrieg, seine Lage im Grenzgebiet zu Zeiten der Berliner Mauer und sein Neuaufbau auf dem alten Stadtgrundriss ab 1990 machen ihn zu einem faszinierenden Ort für eine Zeitreise, bei der Alt und Neu in maximalem Kontrast nebeneinander stehen. Gruss aus Berlin präsentiert den Platz in drei Motiven:

Der Blick nach Norden…

… zeigt den Platz in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Berühmte Architekten bauten Häuser am Platz im berühmten Bauhausstil um oder schufen die seinerzeit modernsten Bürogebäude Berlin. Am Standort des heutigen Beisheim Centers entstand von 1930–1932 nach Entwürfen von Erich Mendelsohn das zehngeschossige Columbushaus. Die Replik der 1937 demontierten Ampelanlage musste übrigens um einige Meter versetzt aufgestellt werden, um nicht den heutigen Verkehrsstrom zu behindern und ist daher zweimal im Motiv sichtbar.

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Potsdamer Platz / Westen

Potsdamer Platz / Westen
Komplettes Motiv

 

Der Potsdamer Platz war um 1920 mit seinen vielen sich kreuzenden Straßenbahn- und Omnibuslinien einer der verkehrsreichsten Plätze Deutschlands. Seine Zerstörung im 2. Weltkrieg, seine Lage im Grenzgebiet zu Zeiten der Berliner Mauer und sein Neuaufbau auf dem alten Stadtgrundriss ab 1990 machen ihn zu einem faszinierenden Ort für eine Zeitreise, bei der Alt und Neu in maximalem Kontrast nebeneinander stehen. Gruss aus Berlin präsentiert den Platz in drei Motiven:

Der Blick nach Westen…

… zeigt die „Alte Potsdamer Straße“ um 1920 als Hauptverkehrsader des Platzes. Das heutige Verkehrsaufkommen verlangte eine neue Straßenführung und geradlinige Verlängerung der Leipziger Straße. Wo heute der Verkehrsstrom entlangführt, standen Hotelgebäude mit bemerkenswerter Werbung oder „Reklame“, wie man damals sagte. Für Butterkekse wurde mit „Leibniz Cakes“ geworben – ein Indiz dafür, wie international das Berlin Zentrum schon damals ausgerichtet war.

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Potsdamer Platz / Süden

Potsdamer Platz / Süden
Komplettes Motiv

 

Der Potsdamer Platz war um 1920 mit seinen vielen sich kreuzenden Straßenbahn- und Omnibuslinien einer der verkehrsreichsten Plätze Deutschlands. Seine Zerstörung im 2. Weltkrieg, seine Lage im Grenzgebiet zu Zeiten der Berliner Mauer und sein Neuaufbau auf dem alten Stadtgrundriss ab 1990 machen ihn zu einem faszinierenden Ort für eine Zeitreise, bei der Alt und Neu in maximalem Kontrast nebeneinander stehen. Gruss aus Berlin präsentiert den Platz in drei Motiven:

Der Blick nach Süden…

… zeigt den nicht mehr existierenden Potsdamer Fernbahnhof hinter der Zugangshalle zum heutigen, unterirdischen Bahnhof in einem Bild. Die damals wie heute allgegenwärtigen Touristen kamen in prächtigen Hotels wie dem „Palast Hotel“ und dem „Fürstenhof“ unter. Rechts im Bild ist der von Siemens konstruierte „Verkehrsturm“ von 1924 zu sehen, die erste Verkehrsampel Berlins, deren drei Lichter horizontal angeordnet waren. Heute befindet sich eine Replik des 1937 demontierten Turmes auf dem Platz.

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Kolonnenstraße

Kolonnenstraße
Komplettes Motiv

 
 

Eine Geschichte von Trassen und Straßen. Die Kolonnenstraße ist vom Bahnhof, von der Brücke und damit der Verkehrsgeschichte Berlins geprägt. Kein Stein blieb hier auf dem anderen. Wo heute ein türkischer Obst- und Gemüsehändler steht, befand sich früher die Bahnhofshalle mit spitzem Turmdach. Schräg gegenüber wurde Marlene Dietrich geboren.

1881 wurde der spätere Bahnhof Kolonnenstraße mit einfachem Seitenbahnsteig an der Ringbahnstrecke eröffnet. Der erste Name war Bahnhof Schöneberg, da der heutige Bahnhof Schöneberg an der Dominicusstraße noch nicht existierte. Trotz des Betriebs als Ringbahn bedienten die Züge weiterhin den Potsdamer Bahnhof in der Innenstadt. Die dabei zwischen dem Fernbahnhof und der eigentlichen Ringbahn zurückgelegte Strecke erhielt die Bezeichnung „Südringspitzkehre“.

Der Verkehr auf der gesamten Strecke nahm zu, sodass die Wannseebahn errichtet werden musste und der Bahnhof an Bedeutung gewann. Er erhielt einen Mittelbahnsteig sowie ein verklinkertes Empfangsgebäude mit polygonalem Aufsatz und Dachhelm an der Brücke Sedanstraße, wie im Motiv zu sehen. 1932 wurde er in Bahnhof Kolonnenstraße umbenannt. Heute heißt er Bahnhof Julius-Leber-Brücke.

Im Kiez von Marlene Dietrich dominieren nun ein Bio-Laden und der Gemüsestand an historischer Stelle.

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